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Der Therapiebegleithund/Schulhund

Der Begriff Therapiebegleithund ist, genau wie der Schulhund, in Deutschland nicht geschützt, das heißt leider auch, dass es keinerlei Standards für die Ausbildung oder die Einsätze dieser Hunde gibt. Faktisch müssten Sie überhaupt keine Ausbildung machen! Damit ist bedauerlicherweise auch unverantwortlichem Handeln auf allen Seiten Tür und Tor geöffnet.

Es ist also viel gesunder Menschenverstand, Eigenverantwortung und genaues Hinschauen gefragt, wenn Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe für sich und Ihren Hund anstreben.

Die Einsatzgebiete für Therapiehunde sind ungeheuer vielfältig: Sie sind als Besuchshunde für Seniorenheime ebenso gefragt wie als therapeutische Begleiter in der Ergo-, Physio- oder Logopädie. Sie werden in Gruppen- oder in der Einzeltherapie eingesetzt, arbeiten als Klassenhunde in Schulen jedes Bildungsniveaus, in psychologischen und sozialen Einrichtungen, in allen Praxen, in denen therapeutisch gearbeitet wird, in Kindergärten sowie als Bürohunde und auch in Hospizen.

Therapiebegleithunde wirken im Zusammenspiel mit ihrem Menschen und ggf. einem Therapeuten. Der Therapiehundeführer muss also nicht zwangsläufig aus einem therapeutischen oder pädagogischen Beruf kommen, sondern kann bei Bedarf mit einer entsprechenden Fachkraft zusammenarbeiten.

Sozusagen als "Co-Therapeuten" beeinflussen und fördern Therapiebegleithunde körperliche, seelische, geistige und soziale Prozesse; manchmal sind sie eine Brücke zum Klienten, ohne die ein Kontakt oder eine Entwicklung nur noch schwer möglich wäre.

 

Zu dieser verantwortungsvollen und unglaublich bereichernden Arbeit gehört aus unserer Sicht zwingend eine seriöse Ausbildung, in der Sie im Team, also gemeinsam mit Ihrem Hund lernen, was Ihre Möglichkeiten – und wo Ihre Grenzen sind.